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Kosten10 Min. LesezeitAktualisiert Oktober 2026

Stromkosten E-Auto vs. Verbrenner 2026

Kurz gesagt: Wer zu Hause lädt, fährt mit dem E-Auto klar günstiger, rund 6–7 € Strom auf 100 km gegenüber 13–15 € Sprit. Auch ohne Wallbox bleibt es günstiger, solange du nicht ad hoc an Schnellladern lädst. Du überlegst umzusteigen? Unten kannst du die Jahreskosten für dein Auto und deine Kilometer gegenüberstellen.

Die Preise 2026

Basis für den Vergleich (Strompreise Stand Sommer 2026, Spritpreise Oktober 2026):

Hinweis: Die Spritpreise stammen aus der Woche nach dem Start eines befristeten Tankrabatts (seit 1. Oktober 2026) und können sich danach ändern. Strompreise: Stand Sommer 2026.

Kosten pro 100 km im Vergleich

Angenommen: E-Auto 18 kWh/100 km, Benziner 7 l/100 km, Diesel 6 l/100 km.

FahrzeugKosten / 100 kmKosten / Jahr (15.000 km)
E-Auto, zu Hause geladenca. 6,66 €ca. 1.000 €
E-Auto, öffentlich ACca. 9,36 €ca. 1.404 €
E-Auto, öffentlich DCca. 11,70 €ca. 1.755 €
Benzinerca. 14,88 €ca. 2.232 €
Dieselca. 13,40 €ca. 2.010 €

Beim Heimladen spart das E-Auto rund 1.000–1.250 € Energiekosten pro Jahr gegenüber Diesel bzw. Benziner. Wer nur an DC-Schnellladern lädt, liegt mit rund 1.755 € noch gut 250 bis 480 € darunter. Erst Ad-hoc-Preise kippen die Rechnung, siehe unten.

Mehr als nur Sprit vs. Strom

Zusammen ergibt das für einen typischen Heimlader schnell 1.450–2.100 € geringere laufende Kosten pro Jahr als beim Verbrenner (ohne Kaufpreis/Wertverlust gerechnet).

Wo der Verbrenner mithält

Ehrlich bleibt: Der Energievorteil schmilzt, je teurer du lädst. Bei 18 kWh/100 km kippt er beim Diesel ab rund 74 ct/kWh und beim Benziner ab rund 83 ct/kWh, das ist Ad-hoc-Niveau an Autobahn-Schnellladern. Auch der höhere Anschaffungspreis und der Wertverlust können das E-Auto in der Vollkostenrechnung je nach Modell teurer machen.

Der entscheidende Faktor: wo du lädst

Die ganze Rechnung hängt am Ladepreis. Mit Wallbox lädst du zu Hause am günstigsten. Ohne, etwa als Mieter oder mit Stellplatz in der Tiefgarage, lädst du überwiegend öffentlich, und dort entscheiden Karte, Betreiber und Säule über den Preis. Die Messung oben zeigt, wie weit Ad-hoc-Preise auseinanderliegen.

Dazu kommt der Aufwand: Wer umsteigt, steht schnell vor mehreren Ladekarten und Apps mit je eigenem Tarif. Ein Tarif mit festem Monatspaket und einem Preis an jeder Säule nimmt dir das ab: eine App, keine Roaming-Aufschläge, und du weißt vorher, was das Laden unterwegs kostet.

Damit die Rechnung aufgeht: ein Preis an jeder Säule.

voltflat hält den Ladepreis unterwegs planbar – ein einheitlicher Preis ohne Roaming-Aufschlag und ohne Blockiergebühr in den ersten 45 Minuten am Schnelllader bzw. 240 Minuten an der AC-Säule. Drei Tarife mit 75, 150 oder 250 kWh Paketvolumen, ab 34,99 €/Monat.

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Häufige Fragen

Ist ein E-Auto günstiger als ein Verbrenner?

Bei den Energiekosten meist ja, wenn du zu Hause lädst. 100 km kosten dann rund 6–7 € Strom gegenüber 13–15 € Sprit. Lädst du fast nur öffentlich per Schnelllader, schrumpft der Vorteil, und Ad-hoc-Preise über rund 74 ct/kWh heben ihn gegenüber dem Diesel auf.

Was kostet ein E-Auto auf 100 km?

Bei rund 18 kWh/100 km zahlst du zu Hause (37 ct/kWh) etwa 6,66 €, an öffentlicher AC-Säule (52 ct) rund 9,36 € und an DC-Schnellladern (65 ct) rund 11,70 €. Ein Benziner liegt bei etwa 15 €, ein Diesel bei rund 13 €.

Lohnt sich ein E-Auto ohne Wallbox?

Bei den Energiekosten meist ja: Öffentliches Laden an AC-Säulen kostet bei 18 kWh/100 km rund 9,36 € auf 100 km, an DC-Schnellladern rund 11,70 €, ein Benziner rund 15 €. Teuer wird es erst mit Ad-hoc-Preisen über 74 ct/kWh. Dann lohnt ein Tarif mit einem festen Preis an jeder Säule.

Zahlt man für ein E-Auto Kfz-Steuer?

Reine Elektroautos mit Erstzulassung bis Ende 2030 sind in Deutschland von der Kfz-Steuer befreit (längstens bis Ende 2035). Ein Verbrenner kostet je nach Hubraum und CO₂ oft 100–300 € pro Jahr.

Sind Wartung und Verschleiß beim E-Auto günstiger?

Ja, meist rund ein Drittel günstiger: kein Ölwechsel, keine Zündkerzen und dank Rekuperation weniger Bremsverschleiß. Über die Jahre summiert sich das auf einige Tausend Euro.

Fazit

Für die meisten mit Heimlademöglichkeit ist das E-Auto im Unterhalt klar günstiger – Energie, Steuer, Wartung und THG-Quote summieren sich. Entscheidend ist der Ladepreis: Wer zu Hause lädt und unterwegs einen planbaren Einheitspreis zahlt, holt den größten Vorteil heraus.

Weiterlesen: Günstig E-Auto laden · Was kostet eine kWh an der Ladesäule?

Stand Oktober 2026. Spritpreise in Liste und Tabelle: ADAC-Wochenauswertung vom 7. Oktober 2026 (Super E10, Diesel); die Voreinstellung im Rechner nennt ihre Quelle und ihren Stichtag selbst. Strompreise: Stand Sommer 2026, Quellen u. a. ADAC, BDEW. Sprit- und Strompreise schwanken; dies ist keine Anlage- oder Steuerberatung.

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